Australien
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Mit dem Rucksack durch Australien und Tasmanien


ZEITRAUM: DEZEMBER 2003
 
LAND: AUSTRALIEN
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sydney Flugzeug Hostel
Sydney-Katoomba (Blue Mountains) Zug Hostel
Katoomba-Sydney-Launceston/Tasmanien Flugzeug Hostel
Launceston-Cradle Mountain NP Visitor CenterBus/Wandern Hütte
Overland Track Wandern Hostel
Visitor Center Lake St. Clair NP-Hobart Wandern/Bus Hostel
Hobart-Melbourne Flugzeug Hostel
Melbourne-Geelong-Great Ocean Road Auto Camping
Great Ocean Road Auto Camping
Great Ocean Road-Portland-Hahndorf Auto Camping
Hahndorf-Adelaide-Port Augusta Auto Auto
Port Augusta-Stuart Highway-Kings Canyon Auto Camping
Kings Canyon-Uluru(Ayers Rock)-Yulara Auto Camping
Yulara-Alice Springs Auto Camping
Alice Springs-Glen Helen Auto Camping
Glen Helen-Alice Springs-Coober Peddy Auto Camping
Cooper Peddy-Adelaide Auto Camping
Adelaide-Sydney, Bondi Beach Flugzeug Hostel



Reisebericht

Ankunft in Sydney, Kings Cross, mitten hinein ins Backpacker Epizentrum der Stadt schauen wir uns nach einem dieser billigen Hostels um.
Was wir nicht wussten, es ist Rugby-WM in Australien und alle Rugbyvölker nördlich des Ärmelkanals haben sich in Australien eingefunden. Kings Cross platzt aus allen Nähten.
Wir verschwinden schnell und ziehen weiter in das Wandereldorado der Blue Mountains, die in blauem Dunst und Eukalyptusduft getauchte Hügellandschaft vor den Toren Sydneys.


Natur pur und Wildnis erhoffen wir uns auf Tasmanien. Gewissenhaft planen wir eine mehrtägige Wanderung auf dem Overland-Trek durch die Abgeschiedenheit des Craddle Mountain/Lake St. Clair Nationalpark.
So ziehen wir los, mit unseren bis zum bersten bepackten Rucksäcken, um die zu erwartende Wildnis zu überleben.
Wir sind dann doch noch recht grün hinter den Ohren was die Mitnahme von notwendigem bedeuted. Schwer wiegen die Rucksäcke auf dem Rücken und vollig erschopft erreichen wir nach wenigen Kilometern die erste Hütte.
Uns von unnützen Lebensmitteln befreit, Wandern wir weiter, können nun die atemberaubende Schönheit des Overland-Trek und der Landschaft genießen.


                            

Spärlich bewachsene Hochplateaus mit Restschnee vom letzten Winter und dichte Regenwälder wechseln sich ab. Immer in Sichtweite, die aufragenden Gipfel der Cradle Mountains.
Für uns Wanderneulinge ist es dennoch herausfordernd, stolpern mehr als wir laufen über die mit Wurzeln verwachsenen Pfade und erreichen entkräftet die nächste Hütte.
Mit den Tagen kommen wir immer besser in Tritt. Erklimmen sogar den Schneebedeckten Mt. Ossa. Nach einem langen Tag durch Eukalyptuswälder erreichten wir die dritte Hütte und richten uns wieder für die Nacht gemütlich im Lager ein.
So vergehen die Tage auf dem Overland-Trek. Routiniert haben wir uns eingelaufen, als an Tag sechs mit dem Lake St. Clair das Ende der Wanderung immer näher rückt. Statt dem bequemen Schiff über den See, entscheiden wir uns die letzten Kilometer bis Parkeingang zusätzlich zu laufen, inklusive weiterer Nacht auf einem der grandiosen Zeltplätze inmitten einzigartiger Wildnis Tasmaniens.
Es heißt Abschied nehmen von der der Natur. Ein Bus bringt uns zurück in die Zivilisation nach Hobart.


                            

Knapp Zweihundert Kilometer Asphalt, mit reichlich Kurven durchsetzt, hoch auf den Klippen der Südküste, die Great-Ocean-Road. Wir sind zurück auf dem australischen Festland und fahren in einem Mietwagen auf dieser spektakulären Straße.
Vorbei an den Felsformationen der Zwölf Apostel, dem deutschem Aussiedlerdorf Hahndorf fahren wir nach Adelaide um von dort in das berühmte Rote Zentrum des Kontinents zu fahren.
Eintausensiebenhundert Kilometer trennen Adelaide und den Ayers Rock auf dem stuart Highway. Menschenleere, ausgedörrte Landschaft und nur die wie am Lineal gezogene Straße. Für uns eine Reise wie in eine neue Dimension.

Alice Springs, Kings Canyon und schließlich der sagenumwobene Ayers Rock. Wir stehen vor diesem überdimensionierten Felsbrocken inmitten der flachen Landschaft. Touristen erklimmen, gesichert an Seilen, den Fels. Wir nehmen Abstand vor diesem letzen Abenteuer, aus Respekt vor den Ureinwohnern und desen Heiligtum.

Inmitten der McDonald Ranges und dem Anwesen Glen Helen haben wir ein besonderes Down-Under-Erlebnis. Mit den Farmern aus dem näheren Umland, zwei Iren die sich als Gittarenmusiker verdingen, ganz viel XXXX-Bier, erleben wir eine einzigartig autentische Nacht im Australischen Outback. Schweren Herzen verabschiedeten wir uns von diesem einzigartigen Flecken Erde, um wieder die Strecke zurück nach Adelaide in Angriff zu nehmen.



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