NEUSEELAND
HOME                           RADREISEN                           LÄNDER                           LINKS                           IMPRESSUM
Mit dem Rucksack durch Neuseeland, Nord- und Südinsel


    




  JANUAR / FEBRUAR 2005
 
  NEUSEELAND
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Auckland-Thames Bus Hostel
Thames-Coromandel Town Bus Hostel
Coromandel-Whitianga-Hahei Bus/Fähre/Taxi Hostel
Hahei-Hot Water Beach Wandern Camping
Hot Water Beach-Tauranga-Rotorua Bus Hostel
Rotorua-Taupo Bus Camping
Taupo-National Park Bus Hostel
National Park-Taumarunui-Wanganui River Taxi/Kanu Camping
Wanganui River Kanu Camping
Wanganui River-Wellington Kanu/Bus Hostel
Wellington (Nordinsel)-Picton (Südinsel)Fähre Hostel
Picton-Nelson-Motueka Bus Camping
Motueka-Nelson Bus Hostel
Nelson-Christchurch Flugzeug Hostel
Chrsitchurch-Greymouth Zug Hostel
Greymouth-Fox Glacier Bus Hostel
Fox Glacier-Queenstown Bus Hostel
Queenstown-Glenorchy-Routeburn Trek Bus/Treking Camping
Routebourn Trek Wandern Camping
Routeburn Trek-Milford Sound-Te Anau Wandern/Bus Camping
Te Anau-Invercargill Bus Hostel
Invercargill-Bluff-Steward Island Bus/Fähre Camping
Oban/Steward Island-Invercargill Fähre/Bus Camping
Invercargill (Südinsel)-Auckland (Nordinsel)-Waiheke IslandFlugzeug/Fähre Hostel
Waiheke Island-Auckland Fähre Hostel




1 / 25
2 / 25
3 / 25
4 / 25
5 / 25
6 / 25
7 / 25
8 / 25
9 / 25
10 / 25
11 / 25
12 / 25
13 / 25
14 / 25
15 / 25
16 / 25
17 / 25
18 / 25
19 / 25
20 / 25
21 / 25
22 / 25
23 / 25
24 / 25
25 / 25



Reisebericht

Ankunft in Auckland, Neuseeland. Die Stadt bereitete sich gerade auf ein Musikfestival vor, und so war kein erschwingliches Bett zu bekommen. Ohne uns länger in Auckland aufzuhalten, reisen wir weiter, sitzen kurz nach Ankunft schon in einem Bus nach Thames und Coromandel.
Haihe, der Hauptort Coromandels, berühmt für seine heißen Quellen. Am nahegelegene Hot-Water-Beach sprudelt das heiße Wasser aus dem Sandstrand. Touristen wie Einheimische, mit Schaufeln bewaffnet, graben sich am Strand ihre eigenen Hotpools. Wir verbringen die Nacht am Strand, genießen die heißen Quellen im Mondschein.
Die Fortbewegung mit öffentlichen Verkehrsmitteln gestalltete sich einwenig schwierig, ein Taxi muss uns weiter bringen, nach Tarangia und nach Rotorua.

Auch Rotorua ist mit Quellen gesegnet. An allen Ecken sprudelt und dampft aus Erdlöchern. Das mit Schwefel versetzte Wasser riecht nach faulen Eiern. Die heilenden Kräfte welche von stinkenden Wasser ausgehen sollen, lassen sich in einem der Badeanstalten genießen.

Über Lake Taupo geht es zum Tongaria Nationalpark. Leider und sehr ärgerlich, verpassen wir den Bus für eine Trekkingtour durch den Park und der bizarren Vulkanlandschaft.
Als Ersatzprogramm fahren wir nach Taunaranipo, mmieten uns ein Kanu und wollen die nächsten Tage damit auf dem Wanganui-Fluß paddeln.

CoromandelKanutour auf dem WanganuiWellington

So beschaulich der Wanganui-Fluß auch wirkt, so hält er dennoch auch Herausforderungen für den Kanuneuling bereit. So kam es das es auch uns erwischte. An einer der tückischen Stromschnellen stellte sich unser Boot quer, legte sich um einen Felsen und lief voll.
Fünf Tage fuhren wir den Wanganui hinunter. Durch tief eingeschnittene Schluchten und typisch neuseeländischer Weidelandschaft, übernachteten an traumhaften Zeltplätzen am Ufer und hatten eine herrliche Zeit am Wanganui.

Nach den einsamen Tagen in der Wildnis des Wanganui kommt einem Wellington schon sehr hektisch vor. Wellington ist für uns das Sprungbrett zur Südinsel. Mit der Fähre geht es über die berüchtigte Bass-Straight.


Angekommen auf der Südinsel geht es für uns nach Nelson und Motueka in den Abel Tasman Nationalpark, eine schöne Gegend die zum längeren Wandern einläd.
Von Christchurch an der Ostküste nehmen wir den legendären Zug um quer durch die Neuseeländischen-Alpen nach Greymouth an der Westküste zu fahren. Als Panoramazug konzipiert durchquert der Transalpine Express großartige Landschaften ehe der Zug ächzent und ratternd im beschaulichen Greymouth ankommt.

Weitläufige Wildnis erstreckt sich entlang der Westküste. Zur einen Seite der Pazifik, zur anderen die neuseeländischen Alpen mit den Gletschern. Wir bleiben einige Tage am Fox Glacier, erkunden die Gegend und genießen die einzigartige Natur bevor es weiter geht, in das turbulente Partystädtchen Queenstown.
Queenstown, das Mekka der Backpackerszene und dementsprechend turbulent. Party in den Pubs, Actionanbieter an jeder Ecke. Wir nutzen die Zeit um unsere Permits für die anstehende Wanderung durch den Routeburn Nationalpark zu organisieren. Problem hierbei, viele der Übernachtungshütten sind bereits belegt und ohne Kapazitä kein Permit. Mit etwas Planungsgeschick der Etappen, und unserem mitgebrachten Zelt, erteilt man uns doch noch das begehrte Permit. So geht es dann los zur dreitägige Wandertour auf dem Routeburn Trek.

Der Routeburn Trek, einer der Great Walks Neuseelands, ist man aufgrund der Limitierung der Besucher nahezu allein in der Wildniss unterwegs. Auf einsamen Pfaden kann man die Landschaft ungestört genießen. Warum die zahlreichen Campingplätze oft verwaist sind, erfahren wir dann bald. Milliarden von Kriebelmücken stürzen sich am Abend auf uns.

Wanderung auf dem Routebourn-TrekMilford SoundWaiheke Island

Der Milford Sound ist wohl Bestandteil jeder Neuseelandreise. Eine Bucht, ein Berg, Bootstouren auf dem Fjord. Heerscharen an Touristen sehen wir und ziehen allsbald weiter, nach Stewart Island.
In Oban auf Stewart Island ist der südlichste Punkt, welcher zumindest mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreicht ist. Wir saugen die Faszination dieses abgeschiedenen Ortes auf, ehe es wieder nach Invercargill geht und uns ein Flieger zurück nach Auckland bringt.

Die letzten Tage unsere Zeit durch Neuseeland, gehöhren der südseehaften Insel Waiheke. Schwer vorstellbar diesen einzigartigen Flecken Erde bald wieder verlassen zu müssen.





Backpacking#2 Neuseeland

Copyright 2015   Alle Text und Bildrechte vorbehalten   powered by OernipoorHTML/CSS2015