MYANMAR
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Rucksackreise durch Myanmar

ZEITRAUM: APRIL 2014
  MYANMAR
  THAILAND
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Reiseetappen

Bangkok-Yangon Flugzeug DaddysHomeHotel
Yangon-Bago Bus GH
Bago-Toungoo Zug GH
Toungoo-Thazi Zug MoonLightResthouse
Thazi-Shewyaung-Nyaungshwe (Inle-See) Zug JoYGuesthouse
Nyaungshwe-Shewyaung-Meiktila Pickup HoneyHotel
Meiktila-Kyaungpadaung-Nyaung U (Bagan) Pickup EdenMotel1
Nyaung U-Mandalay Zug NylonHotel
Mandalay-Tachileik Flugzeug Riversidehotel
Tachileik-Mae Sai-Chiang Rai-Chiang Mai Bus ManeeHouse
Chiang Mai-Bangkok-Rayong-Ban Phe-Koh Samed Bus/Boot JellyFishBungalows
Koh Samed-Ban Phe-Bangkok (KaoShan) Boot/MinibusGreenGuesthouse




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Reisebericht

Die Transformation vom heimatlichen Alltag zum Backpacker, in Bangkok wird sie vollzogen. Wie ein Magnet zieht das KaoShan-Viertel die Süd-Ost-Asien Rucksacktouristen an. So finden auch wir uns wieder, in diesem so unthailändischem Sammelbecken der Backpacker-Szene, als Sprungbrett nach Myanmar.

Das bis vor kurzem noch geschlossene Land öffnet sich. Seine Landgrenzen hält der burmesische Staat für Ausländer jedoch noch geschlossen. So bleibt uns nur die unrühmliche Einreise mit dem Flugzeug.
Zu Fuß und dem örtlichen Nahverkehr schlagen wir uns vom Flughafen ins Stadtzentrum durch. Die erste Bewährungsprobe bestanden, trotz großer Sprachbarrieren.
Rangun erdrückt uns förmlich mit seinen Menschenmassen, Hitze, Dreck und Gestank. Im Viertel um die Große Pagode herrscht Chaos von Sonnenaufgang bis Untergang.

Wir ziehen weiter, wollen raus aus der Hektik und fahren nach Bago, eine von etlichen ehemaligen Königsstädten des Landes. Abseits der großen Durchgangsstraße herrscht Beschaulichkeit. Gut zu Fuß ist das interessante Pagoden- und Tempelfeld von Bago zu erkunden.

  
Die Pagoden der alten Königsstadt Bago Bahnfahrt nach Shewyaung Reisfelder in Nyaungshwe

Wir haben viel über die Holzklasse in Myanmar Zügen gelesen, nun begeben wir uns selbst auf eine achtstündige Reise nach Taungoo in der Ordinary Class, wie die Holzklasse genannt wird.
Draußen rumpelt und schaukelt in gemächlichem Tempo eine ausgedörrte Landschaft vorbei, während sich die Gesäßknochen allmählich auf den Holzblanken aufreiben.
Touristisch etwas im Abseits, zeigt sich Taungoo authentisch und freundlich. Hinter der Stadtmauer geht das Leben seinen traditionellen Gang, der Ort selbst ist das Highlight, viel zu tun gibt es nicht.

Langsam kurvt der Zug die Berge zum Inle-See hinauf. Die Bahnstrecke, einst eine Meisterleistung an Ingenieurskunst, heute für Touristen nostalgische Eisenbahnromantik. Immer wieder stoppt der Zug in den Dörfern entlang der Strecke für eine Rast. Nach fünfzehn Stunden, in der Holzklasse, ist Shewyaung erreicht. Die letzten Kilometer nach Nyaungshwe legen wir auf dem Motorroller-Taxi zurück.
Die Bootstour auf dem See, fast ein Pflichtprogramm, schon allein des Korbfischers wegen, der perfekt in Szene gebracht nach spendablen Touristen fischt.

Wir verlassen den wunderschönen Inle-See, wollen weiter nach Bagan. Das anstehende Wasserfest macht uns einen Strich durch die Rechnung, zum Sokran steht das Land eine Woche still.
Die wenigen verkehrenden Busse sind ausgebucht, der Zug keine Alternative. Auf Pickups kämpfen wir uns durchs Land. Nach zwei Tagen auf Ladeflächen und Dieselruß erreichen wir die berühmte Stadt der Pagoden.

  
Schwimmende Dörfer im Inle-See Das riesige Pagodenfeld von Bagan U-Bein Brücke bei Amarapura

Auf klapprigen Fahrrädern erkunden wir das ausgedehnte Pagodenfeld von Bagan, es ist heiß , trocken und staubig. Auf der Rückfahrt in den Ort wird schon kräftig gefeiert, die allabendliche Sokran-Wasserschlacht beginnt. Besonders beliebt, dem unbedacht daher kommenden Ausländer einen Eimer Wasser ins Gesicht.
Die Inland-Water-Transportation verspricht uns eine Schiffpassage auf dem Irrawaddy nach Mandaly, das es nach tagelanger Warterei dann doch nicht gibt. Groß ist die Enttäuschung, wäre die Fahrt auf dem Irrawaddy doch ein Highlight der Reise gewesen. Letzter Ausweg die Eisenbahn, in der Ordinary-Class nach Mandalay.

In Mandalay herrscht Ausnahmezustand, bewegen stark eingeschränkt. Verläßt man das Hotel, fliegt einem auch schon eine braune Brühe entgegen, das Wasserfest Sokran erreicht seinen Höhepunkt.
Leider erleben wir Madalay nicht wie wir es uns erwartet hatten, das Wasserfest hat das normale Leben in der Stadt ausgehebelt.
Im nahen Amarapura ist es ruhiger, vom Ufer des Sees lässt sich das treiben auf der historischen U-Bein Brücke beobachten. Die zahlreichen Mönche schmeißen auch kein Wasser.

Die Zeit in Myanmar neigt sich dem Ende. Wir fliegen ins Goldene Dreieck nach Tachileik. Hier besteht doch die Möglichkeit, auch als Ausländer die Ausreise über den Landweg, über die Freundschaftsbrücke spazieren wir nach Thailand.


Ein paar Tage bleiben wir noch in Chiang Mai in Thailands Norden ehe wir uns auf die Busfahrt nach Bangkok begeben. Die letzten Tage verbringen wir auf der Insel Koh Samed.





Backpacking#13 Myanmar

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