Von Arcachon nach Valence und Erlangen
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Entlang Frankreichs Flüssen und Kanälen zum Schwarzwald und Neckar
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MONAT |
TAGE |
DISTANZ |
BERGAUF |
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| 2021/22/25 |
OKT/NOV |
26 |
2149 KM |
11442 HM |
FRANKREICH |
DEUTSCHLAND |
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| Arcachon-Biganos-Bordeaux | 76 km | 155 Hm |
| Bordeaux-Creon-Sauveterre de Guyenne-La Reole | 73 km | 482 Hm |
| La Reole-Le mas d`Agenaise-Agen | 92 km | 600 Hm |
| Agen-Valence-Moissac | 46 km | 170 Hm |
| Moissac-Castelrarrasin-Toulouse | 67 km | 200 Hm |
| Toulouse-Gardouch-Castelnaudary | 65 km | 400 Hm |
| Castelnaudary-Carcassonne | 38 km | 130 Hm |
| Carcassonne-Trebes-La Redorte-La Somail-Ouveillan-Capestang | 73 km | 150 Hm |
| Capestang-Colombiers-Beziers-Adge | 64 km | 300 Hm |
| Adge-Sete-Frontignan-Maguelone-Palavas les Flotes-Montpellier | 70 km | 150 Hm |
| Montpellier-Palavas les Flotes-La Grand Motte-La Grau du Roi | 37 km | 100 Hm |
| La Grau du Roi-Aigues Mortes-Saint Gilles-Arles | 62 km | 111 Hm |
| Arles-Beaucaire-Tarascon-Montfrin-Avignon-Roquemaure | 80 km | 444 Hm |
| Roquemaure-Mornas-Pont Saint Esprit-Viviers-Montelimar | 86 km | 341 Hm |
| Montelimar-Le Pouzin-Valence | 69 km | 181 Hm |
| | 998 km | 4004 Hm |
| Valence-Tournon sur Rhone | 25 km | 87 Hm |
| Tournon-Sablons-Vienne-Lyon | 108 km | 530 Hm |
| Lyon-Macon-Tournus | 119 km | 506 Hm |
| Tournus-Chalon sur Saone-Seurre-Losne-Dole | 117 km | 450 Hm |
| Dole-Besancon-Baume les Dames-Pays de Clerval | 115 km | 450 Hm |
| Pays de Clerval-L`isle sur Doubs-Montbeliard-Belfort-Mulhouse-Neuenburg am Rhein | 122 km | 343 Hm |
| Neuenburg-Schönau-Todtnau-Feldberg-Titisee-Hammereisenbach-Schwenningen-Deisslingen | 122 km | 2305 Hm |
| Deisslingen-Rottweil-Tübingen-Nürtingen-Köngen | 133 km | 600 Hm |
| Köngen-Esslingen-Bad Cannstatt-Marbach-Besigheim-Lauffen-Heilbronn | 99 km | 625 Hm |
| Heilbronn-Bad Friedrichshall-Forchtenberg-Mulfingen-Rothenburg o.T. | 111 km | 1035 Hm |
| Rothenburg o.T.-Bad Windsheim-Ipsheim-Emskirchen-Erlangen | 80 km | 507 Hm |
| | 1151 km | 7438 Hm |
Bilder zur Tour
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Reisebericht
Von den grossen Sanddünen nahe Arcachon schweift der Blick über den blauen Atlantik, dahinter tiefgrünen Pinienwälder, durch welche wir schon bald nach Bordeaux fahren werden um von dort aus die Kanäle in Frankreichs Süd-Westen zu bereisen.
Wir verlassen die Metropole an der Garonne und folgen zunächst dem Radweg "Piste Cyclable Roger Lapebie", eine stillgelegte ehemalige Bahntrasse durch die ländliche Region der Nouvelle-Aquitaine. Sanfte Weinberge, sehenswerte Orte Creon und Sauveterre-de-Guyenne. In Reole sind wir zurück an der Garonne. Hier beginnt endlich der "Canal lateral de Garonne" welcher später in in den "Canal du Midi" über gehen wird und so den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet. Entlang beider Kanäle führt ein gut ausgeschilderter Radfernweg.
Gerade Passagen mit breiten und gut befestigten, mit Platanen gesäumten Dammwegen, bestimmen fast die gesamten 290km entlang des Canal lateral bis Toulouse. Dazwischen Dörfer und Städte mit uralten malerischen Ortskernen.
Nostalgisch und auch abwechslungsreicher wird es am Canal du Midi. In Schleifen und Kurven windet sich der Kanal durch die Landschaft der Languedoc. Die mittelalterlichen und aus der Zeit der Katharer stammenden Städte Carcassonne, Beziers und Agde liegen am Weg.
Leider sind die 240km Radweg entlang des Canal du Midi in einem oft schlechten Zustand. Besonders schlechte Abschnitte lassen sich auf parallel zum Kanal verlaufende Nebenstrassen vermeiden und bieten obendrein den Vorteil die herrliche Landschaft der Languedoc auch abseits des Kanalradweg zu erleben.
In Agde endet der Radweg entlang der Kanäle. Es geht vorbei an Dünen und Sandstrand bis zur Fischerei- und Hafenstadt Sete, weiter durch eine ausgedehnete Lagunenlandschaft mit Flamingo-Kolonien nach Montpellier.
Der zweite Abschnitt führt uns nun durch das Rhonedelta und dem Rhoneradweg bis nach Valence.
Wir starten in Montpellier und es geht zunächst zurück zur Küste nach Plavas les Flotes, durch das architektonisch fragwürdige Grand Motte bis in das quirlige Fischerstädtchen La Grau du Roi.
Dutzende Kanäle durchziehen das Delta der Rhone. Einigen folgen wir bis nach Arles wo wir nun auf die Rhone treffen.
Nur selten verläuft der Radweg am Unterlauf der Rhone in direkter Flussnähe. Ausgedehnte Landwirtschaftsflächen und Urbanisation bestimmen den Charakter des sädlichen Rhoneradweg.
Im weiteren Verlauf nach Norden bekommt der Fluss einen immer stärker werdenden, zum Kanal ausgebauten Charakter. Eingezäumt von Dammanlagen auf denen sich der Radweg befindet.
Es gibt aufregendere Flussradwege als den entlang der Rhone. Schlechtes Wetter begleitet uns auf den letzten Kilometern bis Valence. Wir beschließen nicht mehr bis Lyon weiter zu fahren und beenden die Tour.Lyon durch radeln.
Es ist Herbst 2025, zurück in Valence, um eine vergangene Radreise entlang der Rhone endlich fortzusetzen.
Das Wetter passt zur damaligen Tour. Regnerisch mit frischem Wind aus Norden. Schon nach wenigen Kilometern auf dem Rhone Radweg muss ich mir, völlig durchnässt, in Tournon eine Unterkunft suchen.
Gegenwind macht mir zu schaffen. Die Landschaft entlang der Rhone wird wieder ansehnlicher. Der Fluss ist jetzt in ein Tal eingebettet, an den Hängen entlang beider Ufer wird Weinbau betrieben.
Mehrere schöne wie weniger ansehnliche Ortschaften liegen am Weg. Highlight ist das nette Städtchen Vienne mit seinen engen Altstadtgassen.
Langsam kündigt sich die Großstadt Lyon an. Der Radweg verliert sich zusehend auf der parallel zur Rhone verlaufenden Straße, vorbei an dichter werdende Verbauung und Industrieanlagen, ehe es hinein nach Vieux Lyon geht, in die Altstadt.
Ungünstiges Wetter im Schweizer Alpenraum bringen mich zur Überlegung, nicht weiter der Rhone zu folgen, sondern ab Lyon entlang von Saone, auf dem Radreiseweg La Voie de Blue, weiter zu radeln.
Der La Voie le Blue, ein erstklassig ausgebauter Radweg, meist auf gut zu befahrendem feinem Schotter, führt mich durch die herrliche Landschaft der Bourgogne. Ohne nennenswerte Steigungen geht es entlang der schiffbar gestauten Saone durch ein ländlich geprägtes Stück Frankreich zur Stadt Dole.
In Dole treffe ich erstmals auf den Fluss Doubs, folge nun dem gleichnamigen Radweg. Immer wieder wechselt der Radweg entlang der Doubs auf den historischen, mit alten Treidelpfaden versehenen Rhein-Rhone Kanal.
Die Landschaft wird zusehend spektakulärer. Immer tiefer schneidet sich die Doubs in das Karstgebirge ein. Die Fahrt an der Doubs, ein wahrer Geheimtipp.
Über Besancon und Montbeilard erreiche ich entlang des Rhein-Rhone-Kanal Mulhouse und den Rhein.
Zurück in Deutschland geht es von Neuenburg durch den Breisgau hinein auf die Höhen des Schwarzwald. An der Auffahrt zum Feldbergpaß zwingt mich eine Straßenbaustelle zu einem Umweg. Die letzten Kilometer zum Paß muss ich auf Forstwegen abseits der Paßstraße bewältigen.
Der Frust der unnötigen Plagerei, die sich dann aber ob der traumhaften Ausblicken über den herbstlichen, in goldgelbes Licht gefärbten Schwarzwald, doch gelohnt hat.
Der Schwarzwald bleibt hinter mir und ich erreiche bei Villingen die Neckarquelle. Leider fahre ich an der im Stadtgebiet liegenden Quelle vorbei, und stoße erst einige Kilometer später auf den noch jungen Neckar.
Nun folge ich ausschließlich dem Neckarradweg. Vorbei an Städten wie Rottweil und Tübingen mit ihren historischen Stadtkernen geht es an typisch ländlicher Flusslandschaft gemächlich dahin.
Kein Highlight ist die Passage durch die Landeshauptstadt Stuttgart. Erst mit dem erreichen der ersten Weinberge wird es wieder angenehmer und abwechslungsreicher.
Es ist später Herbst und in den Weinfässern gärt bereits der neue Traubensaft. In den Weindörfern entlang dem Neckar wird der junge Wein verkostet und reichlich Weinfeste laden zu Pausen ein.
Der schönste Abschnitt entlang des Neckarradweg soll der ab Heilbronn sein. Ich verlassen jedoch schon bald den Neckar, biege ein in das Tal der Kocher und bahne mir den Weg durch die Hügellandschaft nach Rothenburg an der Tauber.
Von Rothenburg ist es nicht mehr weit bis zur Aisch. Die letzten Kilometer folge ich dem Tal der Aurach bis nach Erlangen. Eine Radreise entlang von Flüßen und Kanälen, durch Frankreich und Deutschland, findet ihr Ende.
Tour#26 Arcachon-Valence
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